Projekte

Women in need - gefangene Mütter von Neugeborenen

 

Sie möchten gerne Gutes tun und ihre gebrauchten Smartphones, Laptops und Tablets spenden? Gern nehmen wir ihre Geräte entgegen. Defekte Geräte lassen wir, wenn möglich reparieren. Unbrauchbare Geräte geben wir an Recyclingunternehmen weiter. Der Erlös des Verkaufs hilft mit unsere Projekte zu finanzieren.

 

Wenn sie uns unterstützen wollen oder mehr wissen möchten schreiben Sie uns bitte eine E-Mail an mail@pro-afrika.de oder rufen Sie uns unter +49 (0)30 93911349.an.

 

Die Sammelaktion ist dauerhaft und nicht befristet. Wir freuen uns über jede Spende, egal ob von Privatpersonen oder von Unternehmen, weil sie damit unsere Arbeit unterstützen.

 

Unter anderem helfen wir benachteiligten Frauen in der Demokratischen Republik Kongo. Mit unserem jüngsten Projekt unterstützen wir Mütter von Neugeborenen, damit sie sich aus dem Krankenhaus freikaufen können wo sie sonst gegen ihren Willen festgehalten werden. Das sind Mütter, die mit Komplikationen wie per Kaiserschnitt entbunden haben oder für deren Neugeborene eine intensive Behandlung erforderlich war. Dadurch sind unerwartet höhere Rechnungen entstanden, die sie nicht begleichen können. Dabei handelt es sich oft um Summen von ca. 150 Dollar. Bis diese bezahlt sind werden sie dann im Krankenhaus eingesperrt und dabei sehr schlecht behandelt.

 

Bei meinen letzten Reisen im Kongo (Kinshasa und Goma-Nord Kivu) habe ich diese traurige Wahrheit selbst sehen müssen, Mütter die seit Monaten nach der Geburt Ihres Kindes im Krankenhaus fest sitzen und hinter dem Eingangstor des Krankenhauses stehen in der Hoffnung, dass ein Passant Mitleid hat und ihnen etwas zu essen gibt. Viele Frauen müssen dieses Schicksal erleiden, es kann jede treffen, die aus gutem Grund nicht in der Lage ist, ihre Geburtenrechnungen zu bezahlen.

 

Im Gespräch mit einigen Frauen, stellte sich heraus, dass diese wie Geiseln festgehalten werden und die übelsten Erniedrigungen über sich ergehen lassen müssen. Einige von Ihnen waren bereits seit sieben Monaten, andere sogar seit einem Jahr in den Krankenhäusern. Deren Ehemänner sind mittellos und schaffen es nicht ihre Frauen auszulösen und suchen sich dann oft eine andere. Dann haben diese Frauen obendrein sogar ihre Familien und ihr zu Hause verloren, wenn sie dann irgendwann mal freigelassen wurden.

 

Für mich als Frau und Mutter ist es unerträglich mitzuerleben, wie die Freude über ein neugeborenes Baby von Verzweiflung verdrängt und solch ein schönes Ereignis durch Sorgen und Angst überschattet wird.

 

In Kinshasa, der Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo, ist die Blockade von Frauen in Krankenhäusern nach der Entbindung inzwischen gang und gäbe. Mütter, die per Kaiserschnitt entbinden oder deren Babys auf der Neugeborenen-Intensivstation aufgenommen werden, sind nach wie vor am stärksten gefährdet, da ihre Rechnungen am höchsten sind.

 

Einige schwangere Frauen fürchten die Krankenhäuser so sehr, dass sie lieber Hebammen bevorzugen, obwohl sie dann bei der Geburt wohlwissend einem erhöhten Risiko von Infektionen oder anderen Komplikationen ausgesetzt sind.

 

Die meisten Krankenhäuser befinden sich in wirtschaftlich so prekärer Lage, dass sie den Konkurs befürchten, wenn sie die Frauen gehen ließen bevor ihre Rechnungen beglichen wurden. Da die meisten Krankenhäuser keine staatliche Unterstützung erhalten sind sie darauf angewiesen, dass ihre Rechnungen bezahlt werden damit sie ihre medizinischen Geräte, Personal und Ärzte bezahlen können. So begründen die Krankenhäuser diese grausame Handhabung.

 

In meinen Recherchen habe ich erfahren, dass jede zehnte Frau nach der Entbindung im Krankenhaus festsitzt. Die durchschnittlichen Kosten für eine normale Entbindung in einem Krankenhaus in Kinshasa betragen ca. 80 Dollar und in den Provinzkrankenhäuser liegen diese zwischen 40 und 60 Dollar. Bei Personen, die durch Kaiserschnitt entbinden oder Opfer von Komplikationen nach der Geburt sind, kann die Rechnung dagegen oft über 200 Dollar betragen.

 

Bitte unterstützen Sie uns mit einer Spende, damit helfen Sie uns, unsere Projekte zu realisieren.

 

Wenn sie spenden wollen oder mehr wissen möchten schreiben Sie uns bitte eine E-Mail an mail@pro-afrika.de oder rufen Sie uns unter +49 (0)30 93911349.an.

 

 

 

Der Verein Pro-Afrika Reloaded 2.0 e.V. sieht die Schwerpunkte seiner Arbeit in der Völkerverständigung, Migrantenberatung, Integration, wirtschaftlichen und technischen Zusammenarbeit zwischen Europa und den Ländern in Afrika.

Der Verein Pro-Afrika Reloaded 2.0 e.V. sieht die Schwerpunkte seiner Arbeit in der Völkerverständigung, Migrantenberatung, Integration, wirtschaftlichen und technischen Zusammenarbeit zwischen Europa und den Ländern in Afrika.